29. / 30. August 2026
Gesamtsieger: Fabian Schmied / Salome Münch – BMW e30 318is
Unsere erste Rallye im Namen des Vereins startete in Zug. Die Teilnehmenden erhielten die Fahrzeugbeschriftungen, Eptinger-Mineralwasser, einige Give-aways und das Roadbook zur ersten Etappe. Diese führte von Zug über den Raten nach Einsiedeln, wo die Teams eine erste Sonder-Challenge erwartete: „Switch Seats“. Es galt, ohne das Fahrzeug zu verlassen, so schnell wie möglich die Sitzpositionen zu wechseln. Jede Sekunde bedeutete Strafpunkte. Von Einsiedeln ging es weiter über die Sattelegg nach Glarus und von dort dem Kerenzerberg entlang nach Quarten. Im Roadbook fehlten die Richtungsangaben, es musste nach Himmelsrichtung navigiert werden – was einige Teams bereits ordentlich ins Schwitzen brachte. In Quarten wartete die zweite Sonder-Challenge, das Blindfahren, bei dem eine Distanz von exakt 11m zu absoliveren war. Das Etappenziel lag in Bad Ragaz, wo wir im Anschluss das Mittagessen genossen.
Die zweite Etappe am Nachmittag führte nach Chur. Dort durften wir bei der Firma LAO Kanalprofis AG die Sonder-Challenge „Weight… what?“ absolvieren. Hier musste das eigene Fahrzeuggewicht möglichst genau geschätzt werden; anschliessend wurde mit der Fahrzeugwaage die Differenz bestimmt. Ab Chur ging es weiter via Valbella, Thusis und die San-Bernardino-Passstrasse ins Tessin. Die Etappe war geprägt von hunderten Kurven, wunderschönem Alpenpanorama und vielen kleinen, authentischen Schweizern Dörfern. Sogar tierische Begegnungen beim Passieren einer Ziegenherde gab es. In Soazza, kurz vor dem Tagesziel in Arbedo-Castione, wartete eine letzte Sonder-Challenge. Bei der Schlauchprüfung musste ein vorgegebener Parcours in möglichst exakter Zeit absolviert werden. Jede Zehntelsekunde Abweichung von der Soll-Zeit bedeutete wiederum Strafpunkte. Einmal im Ziel angekommen, durften die Teilnehmenden selbstständig zum Hotel fahren, ehe wir den Abend beim gemeinsamen Nachtessen ausklingen liessen.
Der Sonntag startete mit der dritten Etappe beim Centro Sportivo al Ponte. Die Teams erreichten nach rund 10 Minuten Fahrzeit den Riviera Airport Lodrino, wo wir eine ganz besondere Sonder-Challenge organisieren konnten: „From zero to hero“. Auf dem über 700m langen Runway des Flughafens wurde mit jedem Fahrzeug eine Messung von 0 auf 100 km/h durchgeführt. Ziel war es, in nur zwei Versuchen so nahe wie möglich an die Werksangabe heranzukommen. Einige Piloten meisterten diese Challenge mit Bravour – mit Abweichungen von unter 0,7 Sekunden. Von Lodrino ging es talaufwärts bis Ambri, wo die Teams eine Audiodatei mit verschiedenen Motorensounds erhielten. Ziel war es, anhand des Klanges zu erkennen, wie viele Zylinder diese Motoren hatten. Via Gotthard, über die Tremolastrasse ins Hospental und von dort über den Furka ging es zum Etappenziel auf dem Grimselpass.
Nachdem wir vom Hotel Grimsel Passhöhe wunderbar verköstigt worden waren, startete unsere letzte Etappe Richtung Innertkirchen. Die Route führte anschliessend über die Brünigpassstrasse nach Giswil. Das wunderbare Wetter zog leider auch viele Radfahrer, Motorräder und andere Personenwagen auf die Strasse, weshalb der dichte Verkehr den Genuss dieser Etappe etwas trübte. Bei der Fahrt die schmale Panoramastrasse hoch Richtung Sörenberg war indessen besondere Vorsicht geboten. Kurz vor dem Etappenziel in Schüpfheim wartete eine letzte Sonder-Challenge, bei der auf einer Teiletappe eine exakte Zeit gefahren werden musste. Die Zeit sollte dabei selbst anhand wechselnder Durchschnittsgeschwindigkeiten errechnet werden. Als zusätzliche Erschwernis war das Ende der Teiletappe nicht bekannt. Diese knifflige Aufgabenstellung konnte jedoch von einigen Teams hervorragend bewältigt werden.
Das Team Schmied/Münch konnte bereits auf der ersten Etappe die Führung übernehmen und gab den ersten Platz in der Wertung das ganze Wochenende über nicht mehr ab. Besonders mit vier präzisen Etappenzeiten konnte sich der rote BMW 318is von den anderen Teilnehmerfahrzeugen distanzieren und so den Gesamtsieg der „SAVE THE CLASSICS“ einfahren. Das Siegerteam durfte den Pokal und einen grosszügigen Geschenkkorb, gesponsert von Stammheimer Hopfentropfen, entgegennehmen.
Eine erfolgreiche Rallye ist nur mit tollen Teilnehmerinnen und Teilnehmern möglich. Danke für ein grossartiges Wochenende mit euch! Ein herzliches Dankeschön gilt darüber hinaus unserem Main-Partner, der RM Garage GmbH in Holderbank, sowie den weiteren Sponsoren. Danke für eure fantastische Unterstützung!







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